Altern und Gesellschaft: Gesellschaftliche Modernisierung by Wolfgang Clemens, Gertrud M. Backes

By Wolfgang Clemens, Gertrud M. Backes

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Im Falle der sozialen Alter(n)sproblematik ist es gelungen, ein Vergesellschaftungsmodell zu entwickeln, das zwar Alter(n) strukturell Abweichung und somit Problem für die Gesellschaft sein läßt. Dieses kann jedoch durch das Vergesellschaftungsmodell ,Ruhestand' soweit kontrolliert und ,integriert' werden, daß es sich nicht zur gesellschaftlichen Problematik, zum Problem der Gesellschaft in ihren Strukturen und Funktionsweisen (etwa der Arbeitsteilung zwischen den Altersgruppen), entwickelt. Im Falle der gesellschaftlichen Alter(n)sproblematik steht die Entwicklung eines die Problematik angemessen kontrollierenden und integrierenden Vergesellschaftungsmodells (noch) aus.

Erst im Zusammenhang mit den Veränderungsprozessen in Ökonomie, Politik und Kultur, am Arbeitsmarkt und bezüglich der Sozialpolitik, Familie und Lebenslagen, Lebensstile und Lebensläufe tragen sie dazu bei, daß die bisher institutionalisierte Vergesellschaftung des Alter(n)s zunehmend problematisch geworden ist und es weiter zu werden droht. Institutionalisierte Interessen - etwa aus Erwerbsarbeit abgeleiteter Sicherungsformen - stehen einer konfliktfreien Entwicklung neuer Vergesellschaftungsmodelle des Alter(n)s entgegen.

Backes 1997, S. ) läßt sich die Frage einer weitergehenden Modernisierung auch unter Konflikten oder einer reflexiven, auf die (negativen) Folgen bisheriger Modernisierung gerichteten, weiteren Entwicklung hinsichtlich der anstehenden Vergesellschaftung des Alter(n)s wie folgt stellen: Wird die derzeitige - so die These - normative und instrumentelle Unbestimmtheit hinsichtlich der Vergesellschaftung des Alter(n)s trotz unter Umständen erheblicher Konflikte (etwa zwischen den Generationen) durch Innovationen (Reformen) innerhalb bestehender Basisinstitutionen (insbesondere des Wohlfahrtsstaats) als Problem/Aufgabe zu lösen sein?

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